Finalisten 2015

Finalisten 20152016-01-08T08:55:04+00:00

Benedikt_Brydern (2)Benedikt Brydern, USA, 1. Preis

studierte Violine und Klavier an der Richard-Strauss-Akademie in München und nahm private Kompositionsstunden bei dem rumänischen Komponisten Stefan Zorzor. Nach seinem Abschluss in 1992 bekam er ein Rotary International Ambas- sadorial Stipendium, um seine Studien in den USA fortzuführen, wo er an der angesehenen USC Thorn- ton School of Music in Los Angeles am Studienprogramm „Vertonung für Bewegtbild und TV“ teilnahm.

Während des Jahres an der USC gewann er ein weiteres Stipendium, von BMI gesponsert. Daraufhin komponierte er die Musik für Jon Voight ́s Film „The Tin Soldier“, die Miramax Dokumentation „Rhyme & Reason“ und weitere preisgekrönte Independent Filme. Sein neuestes Projekt „Standing Ovation“, produziert von James Brolin, wurde weltweit im July 2010 veröffentlicht.

Er gewann zweimal den Marmor Composition Award, 2002 gewann er den William Lincer Foundation Kammermusik Wettbewerb. Mit „Autobahn“ war er Preisträger des Crossover Composition Awards 2009. Seine Kompositionen wurden u.a. aufgeführt vom Atlanta Symphony Orchestra, der Sacramento Philharmonic und der Oakland Bay Symphony und veröffentlicht von Ries&Erler, Mel Bay, Edition Kossack und dem Holzschuh – Verlag München. Mehr auf www.consordino.com

 

JensHubertJens Hubert, Deutschland, 2. Preis

(1973 geboren) studierte klassisches Klavier auf Lehramt mit Nebenfach Schlagzeug an der Akademie für Tonkunst Darmstadt. Im Anschluss folgte ein Aufbaustudium im Fach Jazzpiano an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, außerdem ein Studium für Jazzkomposition und Arrangement an der Hochschule für Musik in Nürnberg .

Jens Hubert arrangiert und komponiert für großes Orchester, Streichquartett, Big Band, Akkordeon, Orchester und Chor, arbeitet als Songwriter und Produzent für eine Vielzahl seiner eigenen Projekte sowie anderer Künstler und schreibt Filmmusik. Bisher komponierte, arrangierte und spielte er u.a. für und mit folgenden Künstlern: Milva, Die Firma, CJ Taylor, Deidra Jones, Andrea Bocelli, David Garrett, Neue Philharmonie Frankfurt sowie die Prager Symphoniker.

Seine Kompositionen, Arrangements und Produktionen wurden im Radio (YouFm, Hr2, Hr4, Radio Gong Würzburg) sowie im Fernsehen (Pro7, MDR, Balcony TV) ausgestrahlt. Mehr auf www.jenshubert.de

 

meyerhöferJohannes Meyerhöfer, Deutschland, 3. Preis

wurde in Freiburg geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren, bald darauf folgten Violin-, Bratschen- und Kompositionsunterricht. Er studierte Klavier an der Musikhochschule Köln bei Josef Anton Scherrer und Gesa Lücker, außerdem studierte er zeitgleich Musiktheorie bei Friedrich Jaecker. Seine Ausbildung hat er darüber hinaus durch einen Master in Liedbegleitung bei Jürgen Glauß ergänzt. Während seines Studiums wurde er mehrfach mit Stipendien ausgezeichnet.

Als Komponist fühlt sich Johannes Meyerhöfer in unterschiedlichsten Stilrichtungen von historischen Stilistiken über Crossover bis zu zeitgenössischer Musik zu Hause. Er erhielt Kompositions- und Arrangement-Aufträge für das Saxophon-Quintett „Alliage“, welches zweimal mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Seit 2014 ist er als selbstständiger Pianist, Komponist und Coach in Berlin tätig. Mehr auf www.johannesmeyerhoefer.de

 

Dawid Lubowicz 2Dawid Lubowicz, Polen, 4. Preis

stammt aus Zakopane, Polen, aus einer musikalischen Familie. Er studierte Violine bei Prof. Konstanty A. Kulka an der Frederic Chopin Academy of Music in Warschau. Er wurde mehrfach ausgezeichnet bei Wettbewerben und Festivals, u.a. erhielt er 2014 den 3. Preis beim „First International Zbigniew Seifert Jazz Violin Competition“ und den Sonderpreis beim Krzysztof Penderecki European Centre for Music.

Mit seinem Streichquartett, dem Atom String Quartett, erhielt er den Grand Prix Jazz Melomans 2010, den Jazz Angel of Bielska Zadymka Jazzowa 2011, den Fryderyk 2012 (Jazz Phonographic Debut of the Year), die Gold Fiddle of New Tradition Festival 2012, den Fryderyk 2013 (Jazz Album of the Year) und den Großen Preis des 9. Bukarest International Jazz Competition in 2015 (Romania).

Er ist Mitbegründer des Atom String Quartetts, einem der führenden polni- schen Jazz-Ensembles. Kooperationen ergaben sich mit dem Roma Music Theatre Orchestra, dem Teatr Współczesny in Warschau, dem National Theatre in Warschau und als Arrangeur und Komponist für die Nova Opera in Bydgoszcz.

Er war außerdem Teil oder Gründer folgender Formationen: Dem Opium String Quartet, alTango, dem Lubowicz Jazz Quartet, dem East Wall Jazz Quartet und bei seinem neuestem Solo Projekt, dem Dawid Lubowicz Jazz Ensamble. Mehr auf www.atomstringquartet.com

 

A.GonobolinAlexander Gonobolin, Ukraine, 5. Preis

1953 in Russland geboren, ist Ehrenkünstler der Ukraine (Verleihung durch den Präsidenten für besondere Errungenschaften im Bereich der Kunst), Geiger, Dirigent und Komponist. Er studierte Violine bei Prof. Olga Parkhomenko an der Tschaikovsky National Music Academy in der Ukraine und er ist Gewinner des National Violin Competition in der Ukraine.

Solistisch ist er aufgetreten mit der Abkhazian State Philharmonic of Sokhumi, außerdem mit der Kherson and Mykolayiv Philharmonics in der Ukraine. Konzertreisen führten in nach Spanien, Russland, Frankreich, Bulgarien, Ungarn, Deutschland, Holland und Israel.

Er ist Preisträger des Yuri Falk International Competition für Komponisten (St. Petersburg 2012). Sein kompositorisches Schaffen umfasst über 200 Werke, sinfonisch als auch kammermusikalisch für Ensembles, Klavier, Streichinstrumente, Musiktheater sowie auch vokale Werke. Mehr auf www.gonobolin.pp.ua

 

 

Andras DerecskeiAndrás Derecskei, Ungarn, 6. Preis

wurde 1982 in Budapest in einer musikalischen Familie geboren. 2006 erhielt er seinen Abschluss im Fach Violine mit Auszeichnung (Cum Laude) an der Liszt Ferenc Music Academy, Budapest, 2009 folgte der Abschluss im Fach Kom- position, 2012 im Fach Dirigieren. Seine Lehrer waren u.a. György Orbán, András Ligeti, István Kertész, das Bartók Quartet und das Kodály Quartet.

Seit 2006 wurde er mit vielen Preisen als Musiker und Komponist ausgezeichnet, u.a. dem Zoltán Kodály Fellowship für Komposition, dem Spezial Stipendium der „Friends of the Liszt Academy of Music“ für Dirigieren, dem 2. Preis und Publikumspreis des Budapest Spring Festival -Fugato Foundation’s Crossover Composition Competition, dem Attila Bozay Memorial Preis der Liszt Ferenc Academy of Music (Budapest), dem 3. Preis des Internationalen Janacek String Quartet Competition und dem Großen Preis und dem 1. Preis beim National Cham- ber Music Competition (Ungarn).